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Produkte, 30. September 2025

Speisekürbisse – die beliebtesten Sorten

Im Herbst beginnt die wunderbare Kürbiszeit: Die runden, reifen Kürbisse finden in unzähligen Varianten den Weg auf unsere Teller – lecker, viel­seitig und einfach köstlich. Unter den Speisekürbissen gibt es mehr als 200 Sorten. Wir geben dir einen kompakten Überblick über die be­kann­testen und wichtigsten Sorten.

Wusstest du, dass Kürbisse botanisch zu den Beeren gehö­ren und zu den ältesten Kultur­pflanzen zählen? Es gibt viele verschiedene Kürbissorten – am häufigsten verzehrt wird wohl der Hokkaido-Kürbis, dessen Schale man mitessen kann. Die Erntezeit beginnt im Herbst und reicht bis zum ersten Frost. Das Fruchtfleisch liefert viele Nähr­stoffe, vor allem Beta-Carotin mit antioxidativen Eigen­schaf­ten, bekannt für seine immun­stärkende Wirkung.

Kürbis der Sorte Bischofsmütze mit zweifarbiger Schale. Der untere Teil ist rund und abgeflacht, überwiegend orange mit schwarzen Streifen. Der obere Teil ist kleiner, birnenförmig und weiß mit schwarzen Streifen. Die beiden Teile sind durch einen schmalen, rauen Rand verbunden.

Bischofsmütze-Kürbis

Der Name „Bischofsmütze“ kommt von seiner Form: unten rund und flach. Meist orange mit gelb-grünem Muster, wodurch er vor allem als Zierkürbis be­kannt ist. Das Fruchtfleisch ist jedoch essbar und schmeckt süß-­nussig mit mehliger Textur. Die Schale und der oberer Mützen­bereich sind nicht ver­zehr­bar. Schäle den Kürbis und backe, koche, dünste oder brate ihn in der Pfanne. Alternativ kann man ihn aushöhlen und im Ganzen im Back­ofen garen. Das Fruchtfleisch eignet sich für her­vor­ragend für Kürbissuppen. Tipp: serviere die Suppe dekora­tiv im gebackenen Kürbis.

Butternut-Kürbis

Seine Herkunft ist Nord­amerika und Südafrika. Ob im Risotto, als Gratin oder Suppe verar­bei­tet – der Butter­nut-Kürbis (oder auch „Butter­nuss-Kürbis") ist viel­seitig einsetz­bar. Durch das nussige, süßliche Aroma eignet er sich beson­ders zur Ver­wen­dung in asiatischen Gerichten. Seine dünne Schale lässt sich bei Bedarf einfach mit einem Kar­toffel­schäler ent­fernen und sein orange­far­benes Frucht­fleisch wird beim Backen oder Kochen schnell weich.

Runder, orangefarbener Halloween-Kürbis mit glatter Oberfläche und leicht sichtbaren helleren Punkten. Der dicke, braune Stiel sitzt mittig oben auf dem Kürbis. Der Hintergrund ist weiß und frei von weiteren Objekten.

Halloween-Kürbis – Roter und Gelber Zentner

Dieser Speisekürbis zählt typi­scher­weise 30–40 kg, hat eine gelbliche Farbe und gerippte Oberfläche. Die weiche Schale macht ihn gut geeignet zum Schnitzen für Hallo­ween. Du kannst den großen Kürbis essbar verwenden, nachdem du die Schale als Deko genutzt hast. Das orange Fruchtfleisch ist viel zu schade für den Müll! Das gel­be, milde, wasserreiche Frucht­fleisch eignet sich perfekt für Suppen, Einlegen, Chutneys, Ofengemüse und Marmeladen. Die Schale ist ebenfalls essbar, muss aber aufgrund der Festig­keit länger gegart werden.

Hokkaido-Kürbis

Am Bekanntesten ist wohl der Hokkaido-Kürbis, der ur­sprüng­lich von der japanischen Insel Hokka­ido stammt. So bekam er seinen Namen. Er wurde weiter­gezüchet, kultiviert, verfeinert und ist heute einer der belieb­testen Kürbissorten. Die meisten kennen den Hokkaido in Orange – viel weniger bekannt und eher selten zu bekommen, ist hin­ge­gen der grüne Hokkaido. Beide Sorten des Hokkaido-Kürbis zeich­nen sich durch einen maro­nen­artig-nussigen Geschmack aus. Die Schale wird beim Kochen weich und kann mitge­gessen werden. Er harmoniert gut mit den Aromen von Ingwer und Chili.

Muskat-Kürbis mit rundlicher, leicht abgeflachter Form und ausgeprägten Rippen. Die Schale ist orange mit helleren und dunkleren Flecken. Am oberen Ende sitzt ein kurzer, brauner Stiel.

Muskat-Kürbis

Der Muskat-Kürbis gehört zu den klassischen Winter­kürbissen und überzeugt mit aromatisch-nussigem Geschmack. Seine Schale ist meist dun­kelgrün bis orange und das Fruchtfleisch intensiv orange. Charakteristisch ist das reich­haltige, süß­liche Aroma, das an Muskatnuss erinnert, weshalb er seinem Namen alle Ehre macht. Die Tex­tur des Fruchtfleischs ist zart-cre­mig, ideal für Pürees, Suppen und Aufläufe. Vor der Verar­bei­tung solltest du die Schale je nach Größe gegebenenfalls ent­fernen; kleinere Exem­plare kannst du oft mit Schale verwen­den. Muskat-Kür­bisse eignen sich sowohl zum Kochen als auch zum Backen – ihre Viel­sei­tigkeit macht ihn zu einem be­liebten All­rounder in der Herbst- und Winterküche.
Vier Patisson-Kürbisse in unterschiedlichen Farben liegen auf weißem Hintergrund. Die Kürbisse haben eine flache, runde Form mit gewellten Rändern und kurzen Stielen. Die Farben variieren von gelb über hellgrün bis dunkelgrün und cremefarben.

Patisson-Kürbis

Der Patisson-Kürbis ist eine sehr kleine Sorte mit flacher, teller­ähn­licher Form und gewelltem Rand – erinnert an ein Ufo oder eine Kaisermütze. Die Schale ist weiß, gelb oder grün, oft mit Strei­fen oder Punkten. Wie schmeckt der Patisson?: Ge­schmack­lich erinnert er an süße Arti­schocke; desto kleiner der Kürbis, desto intensiver das Aroma. Patisson ist typisch­er­weise früh reif und kann be­reits von Juni bis Ende September geerntet werden. Die Haltbarkeit ist kurz; verarbeite ihn innerhalb weniger Tage. Größere Patisson-Kürbisse sollten vor der Ver­wen­dung geschält werden. Kleine Exem­plare können samt Schale gegessen werden, auch roh (z. B. im Salat). Patisson eignen sich hervorra­gend zum Füllen und Backen im Ganzen – schneide oben einen Deckel ab, entferne das Innere und fülle nach Belieben.

Spaghetti-Kürbis

Der Spaghetti-Kürbis stammt aus Japan und hat einen feinen nussigen Geschmack. Mit seiner zylinderartigen, länglichen Form ist der Spaghetti-Kürbis ideal für experi­mentierfreudige Köche. Von außen hat er Ähnlichkeit mit einer Melone, aufge­schnitten unter­scheidet er sich erst­mal nur durch sein zartgelbes Frucht­fleisch von seinen Artge­nossen. Nach dem Kochen zei­gen sich seine spa­ghetti­ähn­lichen Fasern. Idealerweise wird er in einem Stück oder auch hal­biert gekocht oder geschmort. Ist er weich genug, muss noch sein Kern­gehäuse entfernt werden.

Zwei Sweet-Dumpling-Kürbisse mit grünlich-gelber Schale und dunklen, unregelmäßigen Streifen. Die Kürbisse sind rundlich und leicht abgeflacht, mit kurzen, dicken Stielen. Die Oberfläche zeigt eine marmorierte Musterung.

Sweet Dumpling

Der Sweet Dumpling Kürbis gehört zu den bekanntesten Winterkürbissen und zählt zu den kleinen Kürbissorten. Durch sein dekoratives Aussehen wird er auch als Zier­kürbis genutzt. Die Schale reicht von weiß bis orange und zeigt bunte Streifen – meist grün, gelb oder orange. Das Fruchtfleisch ist hell, fest und zart. Wie schmeckt der „Sweet Dumpling“?: Dieses Kürbis-Sortenprofil über­zeugt mit feinem Kürbisaroma, fast kastan­ien­ähnlich, und einer leichten Süße. Er muss nicht geschält werden und kann roh im Salat gegessen werden. Ideal auch zum Braten, Backen, für Suppen, Pürees oder Puffer.

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Grüner Keramikschüssel mit Kürbiscurry, das aus orangefarbenen Kürbisstücken und Reis besteht. Daneben liegt ein Zweig frischer Rosmarin auf einem hellen Tischtuch.
Probier doch mal unseren Rezeptvorschlag „Gelbes Kürbis-Curry mit Reis“!
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Unser Koch-Tipp:

Kürbiskernöl verfeinert jedes Kürbisgericht und gibt eine besondere, kernige Note. Zusätzlich liefert es wertvolle ungesättigte Fettsäuren und Vitamine.