
Im Herbst beginnt die wunderbare Kürbiszeit: Die runden, reifen Kürbisse finden in unzähligen Varianten den Weg auf unsere Teller – lecker, vielseitig und einfach köstlich. Unter den Speisekürbissen gibt es mehr als 200 Sorten. Wir geben dir einen kompakten Überblick über die bekanntesten und wichtigsten Sorten.
Wusstest du, dass Kürbisse botanisch zu den Beeren gehören und zu den ältesten Kulturpflanzen zählen? Es gibt viele verschiedene Kürbissorten – am häufigsten verzehrt wird wohl der Hokkaido-Kürbis, dessen Schale man mitessen kann. Die Erntezeit beginnt im Herbst und reicht bis zum ersten Frost. Das Fruchtfleisch liefert viele Nährstoffe, vor allem Beta-Carotin mit antioxidativen Eigenschaften, bekannt für seine immunstärkende Wirkung.

Bischofsmütze-Kürbis
Butternut-Kürbis
Seine Herkunft ist Nordamerika und Südafrika. Ob im Risotto, als Gratin oder Suppe verarbeitet – der Butternut-Kürbis (oder auch „Butternuss-Kürbis") ist vielseitig einsetzbar. Durch das nussige, süßliche Aroma eignet er sich besonders zur Verwendung in asiatischen Gerichten. Seine dünne Schale lässt sich bei Bedarf einfach mit einem Kartoffelschäler entfernen und sein orangefarbenes Fruchtfleisch wird beim Backen oder Kochen schnell weich.

Halloween-Kürbis – Roter und Gelber Zentner
Hokkaido-Kürbis
Am Bekanntesten ist wohl der Hokkaido-Kürbis, der ursprünglich von der japanischen Insel Hokkaido stammt. So bekam er seinen Namen. Er wurde weitergezüchet, kultiviert, verfeinert und ist heute einer der beliebtesten Kürbissorten. Die meisten kennen den Hokkaido in Orange – viel weniger bekannt und eher selten zu bekommen, ist hingegen der grüne Hokkaido. Beide Sorten des Hokkaido-Kürbis zeichnen sich durch einen maronenartig-nussigen Geschmack aus. Die Schale wird beim Kochen weich und kann mitgegessen werden. Er harmoniert gut mit den Aromen von Ingwer und Chili.

Muskat-Kürbis

Patisson-Kürbis
Spaghetti-Kürbis
Der Spaghetti-Kürbis stammt aus Japan und hat einen feinen nussigen Geschmack. Mit seiner zylinderartigen, länglichen Form ist der Spaghetti-Kürbis ideal für experimentierfreudige Köche. Von außen hat er Ähnlichkeit mit einer Melone, aufgeschnitten unterscheidet er sich erstmal nur durch sein zartgelbes Fruchtfleisch von seinen Artgenossen. Nach dem Kochen zeigen sich seine spaghettiähnlichen Fasern. Idealerweise wird er in einem Stück oder auch halbiert gekocht oder geschmort. Ist er weich genug, muss noch sein Kerngehäuse entfernt werden.

Sweet Dumpling
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