Martina Jansky steht mit einer Mütze und im dunklen Pullover, im Vordergrund des Bildes. Hinter ihr sieht man den Gewölbekeller in dem die Koenigspilze kultiviert werden. Rechts und links hinter ihr sieht man Metallregale mit Pilz-Substraten. auf einigen wachsen bereits Pilze die zur Ernte bereit sind. Martina Jansky hat ein Messer in der Hand, mit dem sie die Pilze nun ernten wird.

Bio-Kräuterseitlinge aus Mainz-Finthen

Ein historischer Gewölbekeller, kristallklares Quellwasser und frische Bio-Kräuterseitlinge aus Mainz-Finthen: Bei Martina Jansky und ihrer Familie treffen Geschichte und Handwerk auf besondere Weise aufeinander. Im Gewölbekeller der ehemaligen Königsborn-Brauerei kultiviert Martina seit 2025 ihre Bio-Kräuterseitlinge.

Ein besonderer Ort für besondere Pilze

Der Gewölbekeller, in dem heute die Bio-Kräuterseitlinge wachsen, stammt aus der Zeit um 1875. Damals wurde auf dem Grundstück die Königsborn-Brauerei errichtet. Die Brauerei war einst ein beliebtes Ausflugsziel in Mainz-Finthen – mit Tanzsaal und eigener Eisenbahnanbindung. Die Brauerei musste später ihren Betrieb einstellen, doch der massive Gewölbekeller blieb erhalten. Heute hat er eine ganz andere Aufgabe: Er bietet den Pilzen von „Königspilze“ ideale Bedingungen für ihr Wachstum.
Ein Metallregal steht inmitten eines Gewölbekellers. Die Wände sind sehr rustikal aber weiß gestrichen. An der rechten seite steht ein zweites Metallregal mit Pilzsubstrat in einem Abstand von ca. 20 cm. Dort wachsen noch keine Pilze. Da Regal in der Mitte ist gefüllt mit Substrat auf dem ausgewachsene Pilze zu sehen sind.
Regale im historischen Gewölbekeller // © Königspilze

Das perfekte Klima für die „Königspilze“

Tief unter dem Gemäuer befindet sich die Brunnenstube mit einer eigenen Quelle. Das Quellwasser wurde schon von der ehemaligen Königsborn-Brauerei zum Bierbrauen genutzt. Historische Hinweise deuten außerdem darauf hin, dass vom Königsborn in der Römerzeit Wasser über einen Aquädukt bis nach Mainz geleitet wurde.

Heute sorgt das Quellwasser im Keller gemeinsam mit dem massiven Mauerwerk für ein natürlich ausgeglichenes Klima. Die Temperatur und Luftfeuchtigkeit bleiben dort über das ganze Jahr hinweg vergleichsweise konstant – ideale Voraussetzungen für die Kultivierung der Bio-Kräuterseitlinge.

Selbst an heißen Sommertagen ist für die Temperaturregulierung keine zusätzliche Kühlenergie erforderlich. Das hält den zusätzlichen Energiebedarf gering und passt zu Martinas Anspruch, die Pilze so ressourcenschonend wie möglich zu kultivieren.

Gemauerter Steinbogen über einer Wasserstelle mit klarem Wasser, das leicht türkisfarben schimmert.
Die Quelle des Königsborn in der Brunnenstube des Gewölbekellers // © Königspilze
Königspilze ist eine kleine Bio-Edelpilzmanufaktur. Uns geht es um ein hochwertiges Produkt, das mit viel Sorgfalt und Liebe entsteht
Matthias Jansky, Königpilze

Bio-Kräuterseitlinge aus der Manufaktur – mit viel Handarbeit

Martina Jansky ist die Landwirtin hinter „Königspilze“. Sie liebt ihren Keller – und ihre Pilze. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Mann Matthias und ihrer Tochter Freyja-Gloria – beide halten ihr im Hintergrund den Rücken frei und packen mit an, wenn es nötig ist.

Martina arbeitet bewusst nicht mit großen Mengen, sondern in kleinen Chargen und in sorgfältiger Handarbeit. Der Fokus liegt auf Qualität, Frische und einem verantwortungsvollen Umgang mit den eingesetzten Rohstoffen.

Für die Kultivierung werden ausschließlich Substrate aus kontrolliert ökologischem Anbau verwendet. Sie erfolgt nach den Vorgaben der EU-Öko-Verordnung und ohne chemische Zusätze. Königspilze ist bio-zertifiziert (DE-ÖKO-006).
Substrat mit kleinen Kräuterseitlingen
Substrat mit mittelgroßen Kräuterseitlingen.
Substrat mit ausgewachsenen Kräuterseitlingen.
    Die Kräuterseitlinge in drei Phasen des Wachstums // © Königspilze

    Mit Spaß und Leidenschaft

    Für Martina ist die Bio-Pilz-Edelmanufaktur „Königspilze“ eine echte Passion. Nachdem sie bereits ein komplettes Berufsleben als selbstständige Kosmetikerin ausgefüllt hat, genießt sie die Ruhe und das teilweise meditative Arbeiten beim Kultivieren der Pilze. Das Klima, welches für die Pilze gut ist, scheint auch für sie selbst genau das Richtige zu sein. Ehemalige, berufsbedingte Beschwerden haben sich seit der Arbeit rund um die Pilze auf erstaunliche Weise verbessert.
    Ich liebe meinen Keller. Da mach ich mir Musik an und dann fang ich an zu ernten – Das tut mir einfach rundum gut.
    Martina Jansky, Königpilze
    Im Vordergrund eine Discokugel die im Anschnitt die komplette rechte Bildhälfte ausfüllt. Im Hintergrund sind man die weißen Wände des Gewöbekellers und die Metallregale mit den Subtratblöcken. Auf den Blöcken wachsen Pilze.

    Passend zur musikalischen Untermalung – die Discokugel im Keller. // © Königspilze


    Zubereitungsschritt für „Südtiroler Schlutzkrapfen á la Martina“. Ungekochte Teigtaschen auf einem Teller mit Mehl bestäubt.
    Zubereitungsschritt für „Südtiroler Schlutzkrapfen á la Martina“. Teigtaschen gekocht auf einem Teller angerichtet und mit Basilikum garniert.
    Zubereitungsschritt für „Südtiroler Schlutzkrapfen á la Martina“. Zwei ausgerollte Teigbahnen auf einer bemehlten Fläche. Auf der unteren Teigbahn ist in regelmäßigen Abständen die Pilzfüllung platziert.
    Gedünsstete Pilze in einer Pfanne als Zutat für eine asiatische Suppe.
    Flammkuchen mit Lauchzwiebeln, Speck und Kräuterseitlingen.
      Schlutzkrapfen á la Martina
      Image
      Einige von Martinas Köstlichkeiten // © Königspilze

      Kulinarische Köstlichkeiten

      Geschmacklich geprüft werden die Pilze regelmäßig von der ganzen Familie – zum Beispiel, wenn Martina ihre berühmten „Südtiroler Schlutzkrapfen“ mit Pilzfüllung, Flammkuchen, asiatische Suppen oder andere Köstlichkeiten zaubert.
      Königspilze im Onlineshop

      Martina Jansky lächelt in die Kamera. In den Händen hält sie einen weißen Korb, der mit Bio-Kräuterseitlingen gefüllt ist. Sie steht vor einigen grünen Kisten mit Gemüse und Obst.

      Martina Jansky in Bischofsheim bei der Anlieferung von Kräuterseitlingen aus der Bio-Edelpilzmanufaktur „Königspilze“ in Mainz-Finthen. // © NOVUM – Das Gemüseabo GmbH

      Regional bedeutet hier wirklich kurze Wege

      Die Bio-Kräuterseitlinge wachsen direkt in Mainz-Finthen. Auch deshalb hat es zwischen Königspilze und NOVUM von Anfang an gepasst: Bio aus Überzeugung, kurze Wege und der persönliche Kontakt zu den Menschen hinter den Lebensmitteln – da haben sich beide Seiten auf Anhieb verstanden.

      Die Bio-Kräuterseitlinge werden direkt nach der Ernte mit einem Elektro-Fahrzeug zu NOVUM gebracht und von dort in unsere Bio-FrischeKisten gepackt. So bleiben die Wege kurz und die Pilze frisch.


      Jetzt Bio-Kräuterseitlinge von Königspilze entdecken

      Die Bio-Edelpilzmanufaktur Königspilze liegt direkt in Mainz Finthen nahe dem Königsborn – wir liefern die Bio-Pilze direkt zu euch nach Hause, unter anderem nach Mainz, Wiesbaden, Frankfurt am Main, Darmstadt, Mannheim, Ludwigshafen, Bingen, Alzey und in das gesamte Rhein-Main-Gebiet.

      So bleibt dein Einkaufsweg kurz – und der Geschmack ehrlich.

      Unser gesamtes Liefergebiet findest du hier:

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      Nahaufnahme der Kräuterseitlinge mit makellosen Lamellen.

      Frische Kräuterseitlinge der Bio-Edelpilzmanufaktur „Königspilze“ direkt bei der Anlieferung // © NOVUM – Das Gemüseabo GmbH

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      Mehr Informationen
      Ein Substratblock mit ausgewachsenen Kräuterseitlingen im Vordergrund. Dahinter türkisblaues Wasser, direkt unter dem Gewölbe des Kellers.
      Kräuterseitlinge vor der Quelle des Königsborn in der Brunnenstube des Gewölbekellers // © Königspilze
      Quellen: Königspilze