Image

Tipps und Ideen wie man Weihnachten nachhaltiger feiern kann

Alle Jahre wieder ist bald Weih­nachten. Und geben wir es zu, in der Advents­zeit dreht sich vieles ums reine Konsu­mieren und sie ist lange nicht so besinn­lich und still, wie wir sie gerne hätten. Oft fehlt das Wesent­liche – der eigent­liche Geist der Weih­nacht. Doch zum Glück haben wir es selbst in der Hand, wie wir unser Fest gestal­ten möchten. Das Weihn­achts­fest bietet eine unend­liche Anzahl an Möglichkeiten für Upcycling, neue Ideen und die Erkennt­nisse, was wirklich zählt. Wir haben für euch Inspira­tio­nen und Tipps gesammelt: von A wie Adventskalender bis Z wie Zimtsterne.
Image

Ein Tüten-Adventskalender lässt viel individuellen Spielraum

Ideen für einen beson­deren DIY-Advents­kalender

Gekaufte Advents­kalender sind oft teuer, unper­sönlich und verur­sachen durch ihre Verpackung eine Menge Müll. Viel schöner ist es, einen origi­nellen Advents­kalender selbst zu basteln und zu befüllen.

Für die einzel­nen Tage des Advents­kalenders lassen sich Dinge ver­wenden, die man meist eh schon zu Hause hat. Ob es Butter­brottüten oder kleine Säckchen aus zusammen­gebun­denen Stoff­resten sind, der Kreativi­tät sind hier keine Grenzen gesetzt. Das Wichtigste ist, dass die einzel­nen Tüten an ein langes Seil quer durchs Zimmer gehängt werden können. Das Seil lässt sich dann mit Tannen­grün, Sternen und Weih­nachts­kugeln noch etwas weih­nacht­lich dekorieren.

Kleiner Tipp für die Letzte-Drücker-Fraktion:
Wer die Tütchen mit Zahlen beschriftet muss nicht auf einen Schlag alle befüllen.

Womit kann man den Advents­kalen­der nach­halt­iger befüllen?

Eine gute Alter­na­tive zum klassi­schen Schoko­laden­kalen­der ist ein selbst gemachter Advents­kalender mit origi­nellen Sprüchen und Gedichten oder Gutscheinen für Ausflüge oder gemeinsame Zeit. Auch Tee-Advents­kalender sind gerne will­kommen. Bio-Tee-Advents­kalender gibt es bereits fertig zu kaufen – oder man stellt die 24 Teesorten selber zusammen und gestaltet dazu eine kleine Box, aus der der Tee jeden Tag ent­nommen werden kann.

Um einen Säckchen-Kalender selbst zu befüllen, sind neben (Bio-)Schokolade auch z. B. getrocknete Bio-Früchte eine gute Berei­che­rung. Kombi­niert mit kleinen persönlichen Geschenken, wie z. B. warme Socken, selbst gebackene Plätzchen oder echte Bienen­wachs­kerzen sorgt dies für vor­weih­nacht­liche Stimmung.

Bewusst und gesünder Backen im Advent

Im Advent steht Backen auf dem Plan – Stollen, Zimt­sterne, Leb­kuchen­haus, … für jeden ist etwas dabei. Doch geht das auch mit grünem Gewissen? Na Logo! – Um die Weih­nachts­bäckerei nach­haltiger zu gestal­ten, gibt es einige Möglich­keiten.
Bio-Back-Zutaten

1. Umdenken bei den Zutaten:

Es ist sehr zu empfehlen, gute Bio-Produkte zu ver­wenden. Damit weiß man, dass man keine uner­wünsch­ten Stoffe in seinem Gebäck bekommt. Das klassische Plätzchen­rezept der Uroma lässt sich oftmals auch gesünder oder vegan ab­wandeln. Zum Bei­spiel indem Butter und Eier durch vegane Produkte ersetzt werden oder bei Zucker und Mehl auf gesündere Alter­nativen zurückge­griffen wird.

2. Langlebige Backutensilien:

Bei den Back­uten­silien kann man auf lang­lebige und wieder­ver­wend­bare Artikel achten. Allen voran das Back­papier. Hier gibt es bei­spiels­weise Back­matten, die man benutz­en kann.

3. Plastikfrei:

Und wer gerne Plätzchen ver­schenkt, muss auch keine Plastik­tütchen verwenden. Ein hübsch gestal­tetes, recyceltes Ein­mach­glas schützt das Gebäck besser vor äußeren Einflüssen und sieht schön aus.

Weihn­achts­dekora­tion aus Recycling-Materia­lien selbst gemacht

Image
Bastelidee aus Butterbrottüten

Eine Bastel­idee, die ganz einfach und schnell geht und wunderschöne Ergebnisse bringt.

Benötigt werden: 7 – 8 Butter­brot­tüten (oder Gemüse­tüten aus der Bio-FrischeKiste), Bastel­kleber, eine Schere, ein Locher und etwas Faden.

Alle Tüten werden nach­ein­ander über­ein­ander geklebt. Dafür sparsam Kleber auf die Papier­tüten auf­tragen – jeweils einen Streif­en an der unteren geschloss­enen Kante und einen in der Mitte – wie ein umge­drehtes „T“. Anschließ­end an der linken und rechten Seite Muster ein­schnei­den und an der offenen Seite eine Spitze. Dann wird der Stern auf­ge­falt­et und die erste und letzte Seite eben­falls zusammen­geklebt. Jetzt nur noch den Faden an einer Zacke des Sterns be­festi­gen und er kann aufgehängt werden.

Image
Bastelidee aus alten Büchern

Recycelte Weih­nachts­baum-Deko aus alten Büchern

Manche Bücher stehen schon so viele Jahre im Regal oder auf dem Spei­cher und wer­den nicht mehr gelesen. Warum diese nicht in eine hübsche Weih­nachts­baum-Deko­ration ver­wandeln?

Benötigt werden: Ein paar alte Taschen­bücher, ein Teppich­messer, ein Stift und Bastel­kleber. Als erstes den Um­schlag vom Buchblock ent­fernen. Auf die erste Seite dann, vom Buchrücken aus­gehend, die Umrisse eines halben Tannen­baumes zeichnen. Mit dem Teppich­messer wird dieser Umriss vorsichtig ausge­schnitten. Zuletzt wird der Baum auf­ge­falt­et und die erste und letzte Seite zusammen­geklebt. Schon ist die dekorative Weih­nachts­deko fertig.

Image
Bastelidee aus leeren Tetra-Paks

Winterliche Lichter­stadt aus Tetra-Paks

Auch aus Tetra-Paks kann hübsche Weih­nachts­dekora­tion gebastelt werden

Dazu benötigt man: mehrere ausge­waschene Tetra-Paks, Acryl­farbe, Cutter oder Schere und eine Lichter­kette oder Tee­lichter.

Zuerst wird die Dachform sowie die Öffnungen für Tür und Fenster auf den Karton auf­gezei­chnet und anschließend mit­hilfe des Cutters aus­ge­schnitten. Dann wird der Boden des Tetra-Paks abges­chnitten. Anschließend können die Häuschen nach Belie­ben bemalt und gestaltet werden. Schön machen sich die Häuschen neben­einander­stehend als kleine winter­liche Stadt am Fenster. Die Lichter­kette wird einfach in die Häuschen gesteckt und fertig ist diese schöne Upcycling-Weihn­achts-Deko.

Hübsch gestaltete Weih­nachts­karte aus Altpapier

Wer an Weih­nachten gerne Karten verschickt, kann diese Bastel­idee aus Alt­papier super­einfach selbst machen.

Benötigt werden: ein Stück Karton und alte Zeit­ungen oder Zeit­schriften sowie Bastel­kleber. Zuerst wird aus dem Karton die Karten­form zuge­schnitten oder frei­hand gerissen. Dann benötigt man mehrere unter­schied­lich lange Streifen Zeitungs- oder Zeit­schriften­papier. Mit den Papier­streifen wird auf die Karte die Form eines Weih­nachts­baumes geklebt. Man fängt dafür mit dem breitesten Streifen an und wird nach oben immer schmaler. Aus einem farbigen Papier kann noch ein Stern für die Spitze gerissen werden und ein Stamm. Oder wer möchte, malt mit Wasser­farben noch Weih­nachts­kugeln an den Baum.

So ein Festessen will gut geplant sein

Auch beim weihnachtlichen Festessen gibt es einige Aspekte, bei denen man gut ansetzen kann, um das Weihnachtsfest ein wenig nachhaltiger zu gestalten.

1. Frühzeitige Planung und Auswahl der Speisen

Neben der grundsätzlichen Ent­schei­dung, ob tier­isch oder pflanz­lich spielt vor allem die Herkunft der Lebens­mittel eine große Rolle.

Bio­log­isch und besten­falls regional erzeugte Produkte gestal­ten das Weih­nachts­essen nach­halt­iger. Es ist ratsam, das Fest­essen mit etwas Vorlauf zu planen. So ist z. B. genug Zeit, den Fest­tags­braten bei Bio-Produ­zenten vorzu­bestell­en, wodurch keine Über­mengen geschlachtet werden.

Aber es gibt auch viele tolle vegane Rezepte, die sehr gut zu dem festlichen Weih­nachts­fest passen und die einen geringeren öko­logischen Fußabdruck hinter­lassen als ein Fleisch­gericht. Zu emp­fehlen ist bei­spiels­weise ein leckeres Rezept für vegane Gänse­keulen – wenn Gans mit Klößen und Rot­kohl einfach dazu gehören! Und selbst wenn es für die Haupt­speise bei Fleisch bleiben soll, könnte man zumindest für Vor­speise und Nach­tisch auf vegane Rezepte ausweichen.

Image

Wieviel braucht man für ein gelungenes Festessen? //
© Angelika Heine – stock.adobe.com

2. Weniger is(s)t mehr – die richtige Planung der Menge

Wer an Weih­nachten gerne Karten verschickt, kann diese Bastel­idee aus Alt­papier super­einfach selbst machen.

Benötigt werden: ein Stück Karton und alte Zeit­ungen oder Zeit­schriften sowie Bastel­kleber. Zuerst wird aus dem Karton die Karten­form zuge­schnitten oder frei­hand gerissen. Dann benötigt man mehrere unter­schied­lich lange Streifen Zeitungs- oder Zeit­schriften­papier. Mit den Papier­streifen wird auf die Karte die Form eines Weih­nachts­baumes geklebt. Man fängt dafür mit dem breitesten Streifen an und wird nach oben immer schmaler. Aus einem farbigen Papier kann noch ein Stern für die Spitze gerissen werden und ein Stamm. Oder wer möchte, malt mit Wasser­farben noch Weih­nachts­kugeln an den Baum.

Als grober Richtwert:
Bei einem reinen Haupt­gang, ohne Vor- und Nach­speise rechnet man mit ca. 600 g pro Person. Dabei sollte die Speise aus 200 g Fleisch, 50 ml Soße, 200 g sättigender Beilage und 150 g Gemüse oder Salat bestehen. Bei einem mehr­gängigen Menü wird die Gesamt­menge von ca. 700 g pro Person auf alle Gänge verrechnet.

3. Reste vom Festessen richtig aufbewahren

Wenn vom mühevoll zubereiteten Festessen doch noch etwas übrig bleibt, kann man die Gäste am Ende des Abends mit portionierten Restepäckchen verabschieden. Oder das Festessen portionsweise in Dosen oder Gläsern ein­frieren (Achtung: Hier die Gläser nicht ganz bis zum Rand befüllen und den Deckel erst fest verschließen, wenn der Inhalt gefroren ist.). So ist für den All­tag direkt eine leckere Mahlzeit zur Hand. Vielleicht auch nur für das schnelle Mittagessen am nächsten Tag – gut gekühlt halten die Speisen auch mal pro­blemlos bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag.

Geschenkverpackungen – nachhaltig, recycelt und schön

Image

In Stoff verpacktes Geschenk und natürlicher Dekoration //
© sonyachny – stock.adobe.com

Geschenke schön verpacken, ohne Un­mengen von Geschenk­papier zu ver­wen­den, dass am Ende ein­fach nur in der Tonne landet? – Das geht. Hier ist nur ein wenig Kreativi­tät gefragt, denn mit ein­fachen, oft vor­hand­enen Mitteln lassen sich richtig schöne Geschenk­ver­pack­ungen gestalten.

Besonderes Recycling-Geschenkpapier

Alte Zeitungen, Bücher und auch die Masse an Kinder-Kunst­werken aus der Kita eignen sich hervor­ragend, um darin Geschenke nach­haltig zu ver­packen – also heb sie auf! Auch alte Kalender­blätter, Stadt­pläne, Comics oder Notenblätter müssen nicht weg­ge­worfen werden. Als Geschenk­ver­packung sind sie ein echter Hingucker. Ent­weder lassen sich damit ganze Geschenke ein­packen oder nur kleine Akzente setzen – wie etwa mit ausge­schnitt­enen Sternen, Herzen und Buch­staben. Als Kontrast machen sich diese auch beson­ders gut auf braunem Packpapier.

Naturmaterialien für dekorative Geschenk­ver­packungen

Die Natur bietet uns so viel Schönes – wes­halb dies nicht nutzen? Mit Tannen­zapfen, Gräsern, Zwei­gen, Hage­butten, Moos, Nüssen, Borke … und vielen anderen Dingen, die du draußen findest, lassen sich Geschenke wunder­schön ver­zieren. Hier reicht ein­faches Pack­papier, recyceltes Papier oder ein Stoffrest, wohinein das Geschenk einge­schlagen werden kann – mit Natur­material­ien und einem schönen Band dekoriert, wirkt es gleich richtig edel.
Nachhaltige Geschenkideen
Image

Natürliche Geschenkverpackung // © lulizler – Pexels

Wiederverwendbare Geschenkverpackungen

Geschenktücher
Geschenke mit Tüchern zu verpacken, ist eine Tradition aus Japan und unter dem Namen „Furoshiki“ bekannt. Soge­nannte Geschenk­tücher und passende Wickel­tech­niken lassen sich online finden. Es können aber genauso gut vor­handene Tücher oder Stoff­reste ver­wendet werden. Auch ein Tuch, Hand­tuch oder Geschirr­tuch, welche als Geschenk gedacht sind, können als Ver­packung genutzt werden.

Wieder­ver­wend­bare Geschenk­säck­chen und -beutel
Eine weitere Alter­native sind Geschenk­beutel oder -säckchen aus Stoff, die immer wieder ver­wendet werden können. Die Säck­chen sind ruckzuck selbst genäht. Dafür können vorhan­dene Stoffe genommen werden. Wer neue Stoffe kauft, sollte möglichst fair und bio-zertifi­zierte Stoffe wählen. Aber auch ein einfacher Jute­beutel lässt sich schnell als Geschenk­tasche um­funktio­nieren. Für beson­dere Freude sorgst du, wenn du diesen selbst gestal­test. Zum Bei­spiel mit Stoff­farbe und Kar­toffel­stem­peln. So wird er zu einem einzig­artigen Extra-Geschenk.

Schöne Weih­nachts­geschenke selbst­gemacht und Wert­voll

Image

Gemeinsame Zeit ist oft das schönste Geschenk //
© AnnaStills – stock.adobe.com

An Weihnachten will man seine Liebsten verwöhnen und ihnen eine besondere Freude bereiten. Doch heutzutage fällt es oft nicht leicht, gute Geschenke zu finden. Es soll etwas sein, die das Gegen­über wirklich begeistert und Freude schenkt.

Vielleicht findet sich die Lösung im Einfachen und viel schöner und persönlicher als das beliebige Parfum aus der Drogerie.

Nachhaltige Geschenkideen

Gemeinsame Zeit schenken, statt Kram

In der heutigen Welt ist gemeinsame Zeit meist doch das wertvollste Geschenk. Sich in die andere Person hinein­zudenken und zu zeigen, dass man sich wirklich Gedanken macht, ist eine schöne Geste. Warum also nicht z. B. der Patentante eine gemeinsame Unternehmung schenken. Denn Momente zusammen erleben ist für alle wertvoll und Erinnerungen werden geschaffen, an die man noch lange froh zurückdenken wird.

Spenden-Geschenk für einen guten Zweck

Für viele Menschen ist es ein viel größeres Geschenk, nicht selbst beschenkt zu werden, sondern andere zu unter­stützen. In diesem Fall ist es immer eine tolle Idee, eine Spende als Geschenk zu ver­packen. Wie wäre zum Beispiel eine Tier­paten­schaft für das Lieb­lings­tier, ein Blühflächen-Geschenk zum Erhalt der Arten­viel­falt der Region oder ein Baum­geschenk? Möglich­keiten gibt es hier unendlich viele. Und persönlich ist es allemal, wenn man gut über­legt, was der beschenkten Person am Herzen liegt ist.

Nachhaltige Geschenke mit inneren Werten

Viele Menschen bevor­zugen nach­haltige Produkte. Ob bei der Ernährung, Kosmetik, Klei­dung oder generell. Diese Personen freuen sich in der Regel besonders über Natur­kosmetik oder andere wertige, öko­logisch produ­zierte Geschenke, wie z. B. schöne und zudem fair produzierte Bienen­wachstücher.
Alle Produkte mit Bio­siegel sind frei von chemischen Zusatz­stoffen und ent­halten wert­volle, natürliche Inhalts­stoffe. Damit wird nicht nur die Umwelt geschont und gepflegt, sondern auch die beschenkte Person. Und die Produkte haben eine besondere Wertigkeit.

Klassischer Weih­nachts­baum oder nach­haltige Alternativen?

Image

Weihnachtsbaum aus ökologischer Forstwirtschaft //
© Any Lane – Pexels

Den Tannenbaum selber schlagen – aus dem regionalen Forst oder lieber ein Öko-Baum? Aber warum überhaupt noch einen Baum abholzen? Es gibt einige Alternativen, an die Kugeln und sonstiger Schmuck gehängt werden können, beispielsweise Barbarazweige. Diese haben mancherorts schon seit Jahrhun­derten Tradition. Hier werden von Sträuchern und Bäumen im Garten einzelne Zweige geschnitten, diese dann in eine Vase gestellt und festlich geschmückt.

Öko-Tannen­baum aus heimischen Kulturen

Wenn es doch ein Baum werden soll, dann sind zerti­fi­zierte Bio-Weih­nachtsbäume sowie Nadelbäume aus FSC-zerti­fi­zierten Wäldern die beste Wahl. Im Gegen­satz zu konventio­nellen Weih­nachts­baum­plantagen werden hier keine Pestizide einge­setzt. Zusätzlich sollte der Weih­nachts­baum regional produziert sein – das ist umwelt­freund­licher, weil die Trans­port­wege kurz sind.

Wieder­verwend­barer DIY-Weihnachtsbaum

Wer selbst kreativ werden möchte, hat nahezu alle Möglich­keiten. Zum Beispiel kann man sich mit heruntergefallenen Ästen einen wunderschönen, jedes Jahr wiederverwendbaren Weih­nachts­baum machen. Eine einfach umzusetzende und platz­sparende Version, wie ihn unsere Kollegin Alina gerne nutzt, möchten wir gerne näher vorstellen.

DIY-Wand-Weih­nachts­baum: dekorativ und platzsparend

Image

Benötigte Materialien:

  • mind. drei gesammelte Äste in unter­schied­lichen Längen
  • Paket­schnur oder Kordel nach Wahl
  • Schere
  • Heißklebe­pistole
  • vorhandene oder gesammelte Deko nach Wahl
  • optional Lichter­kette

Bastelanleitung:

  1. Die Äste unter­ein­ander, im selben Abstand zueinander anordnen und hori­zontal mittig zueinander ausgerichtet.
  2. Die Enden der Äste jeweils mit der Kordel verbinden, sodass ein Tannen­baum-Umriss entsteht
  3. Am obersten Ast aus der Kordel eine Schlaufe an­bringen zum Aufhängen
  4. Nach Lust und Laune die Äste mit Deko­material bekleben und behängen
  5. Um den Wandbaum noch besinn­licher zu machen, wird zum Schluss noch eine Lichter­kette drum­herum gewickelt. Voilá!

Ideen Weihnachten nachhaltiger und neu zu zelebrieren, gibt es unendlich viele. Vieles ist ganz einfach umzusetzen. Also warum nicht auch mal alte Traditionen weiter entwickeln?