

Ein Tüten-Adventskalender lässt viel individuellen Spielraum
Ideen für einen besonderen DIY-Adventskalender
Gekaufte Adventskalender sind oft teuer, unpersönlich und verursachen durch ihre Verpackung eine Menge Müll. Viel schöner ist es, einen originellen Adventskalender selbst zu basteln und zu befüllen.
Für die einzelnen Tage des Adventskalenders lassen sich Dinge verwenden, die man meist eh schon zu Hause hat. Ob es Butterbrottüten oder kleine Säckchen aus zusammengebundenen Stoffresten sind, der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Das Wichtigste ist, dass die einzelnen Tüten an ein langes Seil quer durchs Zimmer gehängt werden können. Das Seil lässt sich dann mit Tannengrün, Sternen und Weihnachtskugeln noch etwas weihnachtlich dekorieren.
Kleiner Tipp für die Letzte-Drücker-Fraktion:Wer die Tütchen mit Zahlen beschriftet muss nicht auf einen Schlag alle befüllen.
Womit kann man den Adventskalender nachhaltiger befüllen?
Eine gute Alternative zum klassischen Schokoladenkalender ist ein selbst gemachter Adventskalender mit originellen Sprüchen und Gedichten oder Gutscheinen für Ausflüge oder gemeinsame Zeit. Auch Tee-Adventskalender sind gerne willkommen. Bio-Tee-Adventskalender gibt es bereits fertig zu kaufen – oder man stellt die 24 Teesorten selber zusammen und gestaltet dazu eine kleine Box, aus der der Tee jeden Tag entnommen werden kann.
Um einen Säckchen-Kalender selbst zu befüllen, sind neben (Bio-)Schokolade auch z. B. getrocknete Bio-Früchte eine gute Bereicherung. Kombiniert mit kleinen persönlichen Geschenken, wie z. B. warme Socken, selbst gebackene Plätzchen oder echte Bienenwachskerzen sorgt dies für vorweihnachtliche Stimmung.
Bewusst und gesünder Backen im Advent
1. Umdenken bei den Zutaten:
2. Langlebige Backutensilien:
3. Plastikfrei:
Weihnachtsdekoration aus Recycling-Materialien selbst gemacht

Eine Bastelidee, die ganz einfach und schnell geht und wunderschöne Ergebnisse bringt.
Benötigt werden: 7 – 8 Butterbrottüten (oder Gemüsetüten aus der Bio-FrischeKiste), Bastelkleber, eine Schere, ein Locher und etwas Faden.
Alle Tüten werden nacheinander übereinander geklebt. Dafür sparsam Kleber auf die Papiertüten auftragen – jeweils einen Streifen an der unteren geschlossenen Kante und einen in der Mitte – wie ein umgedrehtes „T“. Anschließend an der linken und rechten Seite Muster einschneiden und an der offenen Seite eine Spitze. Dann wird der Stern aufgefaltet und die erste und letzte Seite ebenfalls zusammengeklebt. Jetzt nur noch den Faden an einer Zacke des Sterns befestigen und er kann aufgehängt werden.

Recycelte Weihnachtsbaum-Deko aus alten Büchern
Manche Bücher stehen schon so viele Jahre im Regal oder auf dem Speicher und werden nicht mehr gelesen. Warum diese nicht in eine hübsche Weihnachtsbaum-Dekoration verwandeln?
Benötigt werden: Ein paar alte Taschenbücher, ein Teppichmesser, ein Stift und Bastelkleber. Als erstes den Umschlag vom Buchblock entfernen. Auf die erste Seite dann, vom Buchrücken ausgehend, die Umrisse eines halben Tannenbaumes zeichnen. Mit dem Teppichmesser wird dieser Umriss vorsichtig ausgeschnitten. Zuletzt wird der Baum aufgefaltet und die erste und letzte Seite zusammengeklebt. Schon ist die dekorative Weihnachtsdeko fertig.

Winterliche Lichterstadt aus Tetra-Paks
Auch aus Tetra-Paks kann hübsche Weihnachtsdekoration gebastelt werden
Dazu benötigt man: mehrere ausgewaschene Tetra-Paks, Acrylfarbe, Cutter oder Schere und eine Lichterkette oder Teelichter.
Zuerst wird die Dachform sowie die Öffnungen für Tür und Fenster auf den Karton aufgezeichnet und anschließend mithilfe des Cutters ausgeschnitten. Dann wird der Boden des Tetra-Paks abgeschnitten. Anschließend können die Häuschen nach Belieben bemalt und gestaltet werden. Schön machen sich die Häuschen nebeneinanderstehend als kleine winterliche Stadt am Fenster. Die Lichterkette wird einfach in die Häuschen gesteckt und fertig ist diese schöne Upcycling-Weihnachts-Deko.
Hübsch gestaltete Weihnachtskarte aus Altpapier
Wer an Weihnachten gerne Karten verschickt, kann diese Bastelidee aus Altpapier supereinfach selbst machen.
Benötigt werden: ein Stück Karton und alte Zeitungen oder Zeitschriften sowie Bastelkleber. Zuerst wird aus dem Karton die Kartenform zugeschnitten oder freihand gerissen. Dann benötigt man mehrere unterschiedlich lange Streifen Zeitungs- oder Zeitschriftenpapier. Mit den Papierstreifen wird auf die Karte die Form eines Weihnachtsbaumes geklebt. Man fängt dafür mit dem breitesten Streifen an und wird nach oben immer schmaler. Aus einem farbigen Papier kann noch ein Stern für die Spitze gerissen werden und ein Stamm. Oder wer möchte, malt mit Wasserfarben noch Weihnachtskugeln an den Baum.
So ein Festessen will gut geplant sein
Auch beim weihnachtlichen Festessen gibt es einige Aspekte, bei denen man gut ansetzen kann, um das Weihnachtsfest ein wenig nachhaltiger zu gestalten.
1. Frühzeitige Planung und Auswahl der Speisen
Neben der grundsätzlichen Entscheidung, ob tierisch oder pflanzlich spielt vor allem die Herkunft der Lebensmittel eine große Rolle.
Biologisch und bestenfalls regional erzeugte Produkte gestalten das Weihnachtsessen nachhaltiger. Es ist ratsam, das Festessen mit etwas Vorlauf zu planen. So ist z. B. genug Zeit, den Festtagsbraten bei Bio-Produzenten vorzubestellen, wodurch keine Übermengen geschlachtet werden.
Aber es gibt auch viele tolle vegane Rezepte, die sehr gut zu dem festlichen Weihnachtsfest passen und die einen geringeren ökologischen Fußabdruck hinterlassen als ein Fleischgericht. Zu empfehlen ist beispielsweise ein leckeres Rezept für vegane Gänsekeulen – wenn Gans mit Klößen und Rotkohl einfach dazu gehören! Und selbst wenn es für die Hauptspeise bei Fleisch bleiben soll, könnte man zumindest für Vorspeise und Nachtisch auf vegane Rezepte ausweichen.

Wieviel braucht man für ein gelungenes Festessen? //
© Angelika Heine – stock.adobe.com
2. Weniger is(s)t mehr – die richtige Planung der Menge
Wer an Weihnachten gerne Karten verschickt, kann diese Bastelidee aus Altpapier supereinfach selbst machen.
Benötigt werden: ein Stück Karton und alte Zeitungen oder Zeitschriften sowie Bastelkleber. Zuerst wird aus dem Karton die Kartenform zugeschnitten oder freihand gerissen. Dann benötigt man mehrere unterschiedlich lange Streifen Zeitungs- oder Zeitschriftenpapier. Mit den Papierstreifen wird auf die Karte die Form eines Weihnachtsbaumes geklebt. Man fängt dafür mit dem breitesten Streifen an und wird nach oben immer schmaler. Aus einem farbigen Papier kann noch ein Stern für die Spitze gerissen werden und ein Stamm. Oder wer möchte, malt mit Wasserfarben noch Weihnachtskugeln an den Baum.
Als grober Richtwert: Bei einem reinen Hauptgang, ohne Vor- und Nachspeise rechnet man mit ca. 600 g pro Person. Dabei sollte die Speise aus 200 g Fleisch, 50 ml Soße, 200 g sättigender Beilage und 150 g Gemüse oder Salat bestehen. Bei einem mehrgängigen Menü wird die Gesamtmenge von ca. 700 g pro Person auf alle Gänge verrechnet.
3. Reste vom Festessen richtig aufbewahren
Geschenkverpackungen – nachhaltig, recycelt und schön

In Stoff verpacktes Geschenk und natürlicher Dekoration //
© sonyachny – stock.adobe.com
Besonderes Recycling-Geschenkpapier
Naturmaterialien für dekorative Geschenkverpackungen

Natürliche Geschenkverpackung // © lulizler – Pexels
Wiederverwendbare Geschenkverpackungen
Geschenktücher
Geschenke mit Tüchern zu verpacken, ist eine Tradition aus Japan und unter dem Namen „Furoshiki“ bekannt. Sogenannte Geschenktücher und passende Wickeltechniken lassen sich online finden. Es können aber genauso gut vorhandene Tücher oder Stoffreste verwendet werden. Auch ein Tuch, Handtuch oder Geschirrtuch, welche als Geschenk gedacht sind, können als Verpackung genutzt werden.
Wiederverwendbare Geschenksäckchen und -beutel
Eine weitere Alternative sind Geschenkbeutel oder -säckchen aus Stoff, die immer wieder verwendet werden können. Die Säckchen sind ruckzuck selbst genäht. Dafür können vorhandene Stoffe genommen werden. Wer neue Stoffe kauft, sollte möglichst fair und bio-zertifizierte Stoffe wählen. Aber auch ein einfacher Jutebeutel lässt sich schnell als Geschenktasche umfunktionieren. Für besondere Freude sorgst du, wenn du diesen selbst gestaltest. Zum Beispiel mit Stofffarbe und Kartoffelstempeln. So wird er zu einem einzigartigen Extra-Geschenk.
Schöne Weihnachtsgeschenke selbstgemacht und Wertvoll

Gemeinsame Zeit ist oft das schönste Geschenk //
© AnnaStills – stock.adobe.com
An Weihnachten will man seine Liebsten verwöhnen und ihnen eine besondere Freude bereiten. Doch heutzutage fällt es oft nicht leicht, gute Geschenke zu finden. Es soll etwas sein, die das Gegenüber wirklich begeistert und Freude schenkt.
Vielleicht findet sich die Lösung im Einfachen und viel schöner und persönlicher als das beliebige Parfum aus der Drogerie.
Gemeinsame Zeit schenken, statt Kram
Spenden-Geschenk für einen guten Zweck
Nachhaltige Geschenke mit inneren Werten
Alle Produkte mit Biosiegel sind frei von chemischen Zusatzstoffen und enthalten wertvolle, natürliche Inhaltsstoffe. Damit wird nicht nur die Umwelt geschont und gepflegt, sondern auch die beschenkte Person. Und die Produkte haben eine besondere Wertigkeit.
Klassischer Weihnachtsbaum oder nachhaltige Alternativen?

Weihnachtsbaum aus ökologischer Forstwirtschaft //
© Any Lane – Pexels
Öko-Tannenbaum aus heimischen Kulturen
Wiederverwendbarer DIY-Weihnachtsbaum
DIY-Wand-Weihnachtsbaum: dekorativ und platzsparend

Benötigte Materialien:
- mind. drei gesammelte Äste in unterschiedlichen Längen
- Paketschnur oder Kordel nach Wahl
- Schere
- Heißklebepistole
- vorhandene oder gesammelte Deko nach Wahl
- optional Lichterkette
Bastelanleitung:
- Die Äste untereinander, im selben Abstand zueinander anordnen und horizontal mittig zueinander ausgerichtet.
- Die Enden der Äste jeweils mit der Kordel verbinden, sodass ein Tannenbaum-Umriss entsteht
- Am obersten Ast aus der Kordel eine Schlaufe anbringen zum Aufhängen
- Nach Lust und Laune die Äste mit Dekomaterial bekleben und behängen
- Um den Wandbaum noch besinnlicher zu machen, wird zum Schluss noch eine Lichterkette drumherum gewickelt. Voilá!
Ideen Weihnachten nachhaltiger und neu zu zelebrieren, gibt es unendlich viele. Vieles ist ganz einfach umzusetzen. Also warum nicht auch mal alte Traditionen weiter entwickeln?




