
„Bio-Lebensmittel sind langfristig günstiger als konventionell erzeugte, denn sie richten viele Schäden erst gar nicht an und erbringen wertvolle Leistungen zur Erhaltung unserer Lebensgrundlagen. Auch hierzu gibt es immer mehr Forschungsarbeiten.“
Zitat: Beitrag Bundeszentrum für Ernährung
link: True Cost: Wahre Kosten – wahrer Nutzen
Die konventionelle Lebensmittelindustrie ist ausbeuterisch und auf Effizienz getrimmt

Konventionell angebaute Lebensmittel richten mehr Schaden an
Die Düngerspirale – Die Nutzung chemischer Dünger führt zu einem noch höhere Düngerbedarf.
Ökologische Landwirtschaft –Umweltschäden vorbeugen statt beheben

Biologisch erzeugte Lebensmittel haben häufig einen höheren Verkaufspreis als konventionell erzeugte. Doch woher kommt dieser Unterschied?
Die biologische Landwirtschaft strebt danach, eine nachhaltige und umweltverträgliche Form der Landwirtschaft zu fördern, die auf ökologisch verträglichen Praktiken und Prinzipien basiert. Im ökologischen Landbau dürfen keine chemischen Dünger und keine Pestizide, also Herbizide (gegen Unkräuter), Insektizide (gegen schädliche Insekten) und Fungizide (gegen Pilzbefall) angewandt werden. Dadurch bleiben Mikroorganismen und kleine Lebewesen im Boden erhalten, die zusammen mit organischem Dünger wie z.B. Mist zum Humusaufbau beitragen können. Die Humusschicht ist ein wichtiger Bestandteil der Bodenfruchtbarkeit und erhöht die Wasserhaltefähigkeit des Bodens.
Das richtige Maß – Kuhmist als Dünger kann zur
Bindung von CO2 beitragen.
Neben wichtigen Pflanzennährstoffen enthält Humus auch Kohlenstoff, der über die Pflanzen aus der Luft gefiltert wird. Somit kann durch Humusaufbau CO2 gespeichert und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden (Bundesinformationszentrum Landwirtschaft).
Auch die Tatsache, dass in ökologischen Beständen immer ein gewisser Anteil an Unkräutern vorhanden ist, trägt dazu bei, die Artenvielfalt in der Insektenwelt und dem damit zusammenhängenden Ökosystem zu erhalten. Denn, obwohl Insekten eine zentrale und unersetzliche Rolle als Bestäuber und Nahrungsgrundlage für Vögel und viele weitere Tiere haben, schrumpft ihr Bestand nachweislich (Insektensterben in der konventionellen Landwirtschaft).



Quellen:
Schrot & Korn: https://schrotundkorn.de/podcast/folge-3-wahre-preise
Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft e. V.: https://enkeltauglich.bio/wp-content/uploads/BeL_Broschuere-4.pdf
Universität Koblenz: https://www.presseportal.de/pm/81267/5100061
BUND Naturschutz: https://www.bund-naturschutz.de/landwirtschaft/massentierhaltung
Bundesinformationszentrum Landwirtschaft: https://www.praxis-agrar.de/pflanze/ackerbau/bodenzustandserhebung-humus/
Bundeszentrum für Ernährung: https://www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/grundlagen/true-cost-wahre-kosten/


