
Herkunft und Geschichte der grünen Bohne
Was wir heute als Garten- oder Gemüsebohne kennen, stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Erst im 16. Jahrhundert gelangte die grüne Bohne nach Europa und eroberte die Küchen im Sturm. Sie verdrängte dabei sogar die damals heimische Ackerbohne.
Die grüne Bohne gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler (Leguminosen) und ist eine Hülsenfrucht, die wir mitsamt den Samen genießen können.
Rezept-Empfehlung: Nizza-Salat mit grünen Bohnen
Als Beilage passen sie hervorragend zu Lamm- oder generell Fleischgerichten. Fehlen dürfen sie auch nicht in frischen Sommergemüse-Eintöpfen. Probieren sie doch einmal die Kombination mit frischem Salat. Genau das richtige bei heißem Wetter. Der Nizza-Salat mit frischen Bohnen.
Gesunde Nährstoffe & Zubereitung der grünen Bohne
Grüne Bohnen sind sehr gesund. Sie enthalten eine beachtliche Menge der Mineralstoffe Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Zink. Sie liefern ebenso viele Ballaststoffe und sind ein wichtiger Eiweislieferant.
Bohnen müssen immer gekocht werden! Im Rohzustand enthalten sie Lektine wie das Protein Phasin, das schädlich ist und zu Magen- Darmbeschwerden führen kann.
Hülsenfrüchte wie Bohnen enthalten auch relativ viele Purine, weshalb Menschen, die unter Gicht leiden, besser auf sie verzichten sollten.

Sortenvielfalt: Von Prinzessbohnen bis Kenjabohne
Alles für die schonende Zubereitung grüner Bohnen

Bohnenkraut

Frisches Bohnenkraut

Natron


Saison, Frische und Qualität erkennen und mit Lagertipps beibehalten
Die regionale Saison der grünen Bohne reicht von Juni bis Oktober. Frische erkennst du vor allem an der satten, kräftigen Farbe und der knackigen Konsistenz: Eine frische Bohne bricht sauber, wenn man sie biegt.
Gewaschen, in ein feuchtes Tuch eingewickelt, sind im Kühlschrank zwei bis drei Tage haltbar. Jedoch lieber schnellstmöglich verzehren, sie verlieren schnell an Qualität und werden weich.





